Therapieassistent Emil
In meiner Praxis werde ich von meinem tierischen Assistenten Emil unterstützt. Emil ist ein niederländischer Schapendoes.
Ein Hund kann in einer Therapiepraxis weit mehr sein als ein freundlicher Begleiter. Durch seine ruhige, wertfreie und authentische Art schafft er oft eine Atmosphäre, in der sich Kinder und Jugendliche sicher und angenommen fühlen. Das kann den Einstieg in die Therapie erleichtern und den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung unterstützen.
Viele Kinder erleben den Kontakt mit einem Hund als beruhigend. Das Streicheln, Beobachten oder gemeinsame Arbeiten mit dem Tier kann helfen, Anspannung zu reduzieren und das emotionale Wohlbefinden zu fördern. Gerade Kinder und Jugendliche, denen es schwerfällt, über ihre Gefühle zu sprechen, finden über den Hund häufig einen leichteren Zugang zu sich selbst und zur therapeutischen Arbeit.
Der Hund kann außerdem Motivation und Freude in die Therapie bringen. Spielerische Übungen mit ihm fördern Aufmerksamkeit, Konzentration, Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen. Erfolgserlebnisse im Umgang mit dem Hund stärken das Selbstwertgefühl und können dazu beitragen, neue Verhaltensweisen auszuprobieren.
Auch Kinder mit Ängsten, Unsicherheiten, Entwicklungsbesonderheiten oder emotionalen Belastungen profitieren häufig von der tiergestützten Begleitung. Der Hund reagiert unmittelbar und ehrlich, ohne zu bewerten. Dadurch erleben viele Kinder Akzeptanz, Sicherheit und positive Beziehungserfahrungen.

